Hundekrankenversicherung – Testbericht und Erfahrungen 2020

Genauso wie der menschliche Begleiter werden auch Tiere krank. Dann brauchen sie eine Behandlung, die je nach Krankheit durchaus sehr teuer werden kann. Dafür reicht es oft schon, wenn der Hund etwas Falsches frisst oder sich beim Laufen die Pfoten verletzt oder bricht.

Verpflichtend ist eine Krankenversicherung für Hunde in Deutschland nicht. Der Abschluss dieser Hundekrankenversicherung ist, hingegen der Krankenversicherung für den Menschen, komplett freiwillig.

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Informationen
  • telefonische Hilfe 24/7 (JurLine)
  • inkl. jährlicher Zuschuss
  • OP-Kosten sind inkludiert
  • online abschließbar
Besonderheiten
Wartezeit: Ja
Auslandsschutz: Ja
Kostenerstattung: Ja
inkl. Operationen: Ja
möglicher Preis*
monatlich: 14,01 €
jährlich: 157,01 €

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Informationen
  • jährlicher Leistungszuwachs
  • nur geringe Selbstbeteiligung
  • rassenunabhängiger Schutz
  • Heilpraktiker inklusive
Besonderheiten
Wartezeit: Nein
Auslandsschutz: Ja
Kostenerstattung: ab 80%
inkl. Operationen: Ja
möglicher Preis*
monatlich: 23,90 €
jährlich: 286,80 €

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Informationen
  • schnelle Leistungserstattung
  • einheitliche Prämien
  • Vorsorge versicherbar
  • niedriges Aufnahmealter
Besonderheiten
Wartezeit: Ja
Auslandsschutz: Ja
Kostenerstattung: ab 80%
inkl. Operationen: Ja
möglicher Preis*
monatlich: 34,40 €
jährlich: 412,80 €

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Informationen
  • 60 € Gesundheitspauschale
  • inkl. 15 € Amazon-Gutschein
  • OP-Kosten sind inkludiert
  • online abschließbar
Besonderheiten
Wartezeit: Nein
Auslandsschutz: Ja
Kostenerstattung: ab 60%
inkl. Operationen: Ja
möglicher Preis*
monatlich: 29,90 €
jährlich: 358,80 €

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Informationen
  • 100 € für Vorsorgeuntersuchung
  • ohne lange Gesundheitsprüfung
  • OP-Kosten sind inkludiert
  • online abschließbar
Besonderheiten
Wartezeit: Nein
Auslandsschutz: Ja
Kostenerstattung: ab 60%
inkl. Operationen: Ja
möglicher Preis*
monatlich: 29,90 €
jährlich: 358,80 €

*Die Berechnung der Preise erfolgte auf Basis einer Beispielrechnung. Das heißt, die verschiedenen Werte dienen rein zur Information und geben keine genaue Auskunft über die Höhe der Beiträge. Außerdem wurde zur Berechnung immer ein Hund als Haustier herangezogen, um einen einheitlichen Überblick gewähren zu können.

Warum sollte man eine Krankenversicherung für Hunde abschließen?

Jeder Hund sollte im Jahr gewisse Routinebehandlungen erhalten. Diese umfassen die notwendigen Impfungen sowie Wurmkuren. Im Jahr werden dafür bereits ca. 200,00 € fällig. Und dabei handelt es sich nur um die Routinebehandlungen, die immer durchgeführt werden müssen. Kommt jetzt noch eine zu behandelnde Krankheit hinzu, belaufen sich die Kosten schnell auf mehrere hundert Euro.

Hunde haben beispielsweise oft Allergien, Magen-Darm-Erkrankungen, Beschwerden am Gebiss oder Kreuzbandrisse. Tierarztkosten steigen aktuell immer weiter an. Vielen fehlt vielleicht auch einfach das Geld, um eine teure Behandlung zu bezahlen. Deshalb sollte das treue Haustier allerdings nicht leiden. Und auch die Ersparnisse für den Urlaub oder die Haushaltskasse sollen zwar, obwohl gerne für den Hund ausgegeben, eigentlich für andere Zwecke genutzt werden.

Welche Leistungen bietet eine Hundekrankenversicherung?

Eine “Krankenversicherung Hund” ähnelt der eigenen Krankenversicherung. Im Volltarif werden die meisten Tierarztkosten übernommen. Dazu zählen Kosten für Medikamente, für Operationen oder Aufenthalte in Kliniken. Für die jährlich wiederkehrenden Behandlungen wie Wurmkurzen oder Impfungen gibt es von einigen Anbietern der Hundeversicherung Zuschüsse, genauso wie für Kastrationen oder Chips.

Bis die Leistungen in Anspruch genommen werden können, gibt es bei einigen Versicherungen für Hunde bestimmte Wartezeiten. In diesen Zeiten müssen zunächst Beiträge gezahlt werden, bevor die Leistungen in Anspruch genommen werden können. Dies soll die Versicherungen vor Abschlüssen in der letzten Sekunde und sehr hohen Kosten schützen. Die Wartezeiten sind je nach Hundekrankenversicherung verschieden, sie liegen meistens in einem Zeitraum von 30 Tagen bis hin zu 3 Monaten.

Wie sinnvoll ist eine Krankenversicherung für den Hund?

Eine Hundeversicherung ist durchaus sinnvoll. Jeder Hundebesitzer sollte sich gut überlegen, ob es nicht besser ist, so eine Hundekrankenversicherung abzuschließen. Im Krankheitsfall wird man über diese Hundeversicherung sehr erleichtert sein, denn diese nimmt einem eine große Sorge ab und man kann sich ganz darauf konzentrieren, dass das geliebte Haustier wieder gesund wird.

Der Aufenthalt eines Hundes in einer Tierklinik und Operationen sind sehr teuer. Oft können Hundebesitzer die Kosten dafür gar nicht aufbringen. Doch deshalb sollte das geliebte Haustier nicht leiden oder gar sterben müssen. In diesem Fall ist eine Hundeversicherung sehr sinnvoll.

Denn es passiert leider sehr schnell, dass ein Hund krank wird oder sich verletzt. Genauso wie beim Menschen gibt es Hunde, die eigentlich immer gesund sind, aber auch Hunde, die sehr oft krank sind. Und auch Hunde, die überwiegend gesund sind, können schwer krank werden.

Wer einen Hund bei sich aufnimmt, übernimmt damit eine große Verantwortung. Dieser Verantwortung muss man sich als Hundebesitzer stellen. Dazu gehört auch, die bestmögliche medizinische Versorgung mittels einer Tierversicherung, für das eigene Haustier sicherzustellen.

Eine Hundekrankenversicherung kann dabei helfen und den Tierhalter unterstützen.

Kann eine Hundekrankenversicherung für jede Hunderasse abgeschlossen werden?

Grundsätzlich ist dies der Fall. Bei Hundehaftpflichtversicherungen werden keine sogenannten Kampfhunde versichert. In den Krankenversicherungen ist dies allerdings anders, hier werden alle Hunde versichert. Einige Hundeversicherungen verlangen bei Kampfhunden allerdings einen Wesenstest. Dieser kann vom Tierarzt durchgeführt werden und sollte positiv ausfallen. Kategorisch werden allerdings bei der Krankenversicherung keine Hunderassen ausgeschlossen.

Zudem variieren die Kosten je nach Hunderasse. Ausgehend von der Rasse des Hundes wird dieser einer Rassegruppe zugeordnet. Eine grobe Richtlinie gibt dabei die Größe des Hundes. Kleinere Hunde sind den niedrigeren Rassegruppen zugeordnet, große Hunde logischerweise den höheren Gruppen. Nach der genauen Größe wird dies allerdings nicht bemessen, sondern nach der Rasse. Logischerweise steigen die Kosten in den höheren Klassen. Die Versicherung von Mischlingen ist natürlich ebenfalls möglich.

Wie hilfreich kann ein Hundekrankenversicherung Vergleich sein?

Wie bei allen Versicherung ist auch bei dieser ein Hundekrankenversicherung Vergleich der unterschiedlichen Versicherungen sinnvoll. Zunächst erscheint die Hundeversicherung von Anbieter zu Anbieter recht ähnlich, im Kleingedruckten unterscheiden sie sich allerdings teilweise recht stark voneinander.

Da es eine Krankenversicherung für den treuesten Begleiter des Menschen in Deutschland noch nicht so lange gibt, gibt es auch keine zu große Zahl von Anbietern. Bei den einzelnen Anbietern sind allerdings Tarife und Leistungsumfang durchaus teilweise recht unterschiedlich. Ein Beispiel hierfür ist der Erstattungssatz gemäß GOT. Hier gibt es oft einen dreifachen Satz, der gewährt wird. Das ist aber tatsächlich nicht bei allen Versicherungen der Fall. Einige Versicherer verlangen auch eine tierärztliche Untersuchung des Tieres vor Vertragsabschluss. Damit wollen sie Tiere mit zu vielen Vorerkrankungen direkt ausschließen. Diesen Test verlangen allerdings nicht alle Versicherungen.

Beim Hundekrankenversicherung Vergleich der einzelnen Versicherungen sollten die folgenden Punkte unbedingt überprüft werden:

Jahreshöchstleistungen – Die Summe, die im Jahr insgesamt von der Hundekrankenversicherung erstattet wird, ist normalerweise gedeckelt. Das heißt, dass über diesen Betrag hinausgehende Leistungen nicht übernommen werden. Je höher dieser Betrag ist, desto teurer ist die Hundeversicherung logischerweise. Allerdings sollte der Betrag auch nicht zu niedrig angesetzt werden, sonst bleibt der Hundebesitzer am Ende trotz Hundeversicherung auf den meisten Kosten sitzen.

Selbstbeteiligung – Wie man dies von den eigenen Versicherungen kennt, gibt es auch bei einer Hundekrankenversicherung meistens eine Selbstbeteiligung. Es gibt auch Tarife, die vollständig darauf verzichten. Die Höhe der Selbstbeteiligung kann bei Vertragsabschluss meistens selbst bestimmt werden. Je niedriger der Selbstbehalt, desto teurer wird die eigentliche Hundeversicherung. Der Selbstbehalt sollte allerdings so gewählt werden, dass er gut selbst gezahlt werden kann und nicht zu niedrig angesetzt werden.

stationäre Behandlung – Die Kosten für stationäre Behandlungen sollten in der Hundekrankenversicherung auf jeden Fall vorhanden sein. Dazu gehören auch unbedingt die Maßnahmen, die zur Nachsorge getroffen werden. Denn der Aufenthalt in einer Tierklinik ist sehr teuer. In den Versicherungen gibt es hierfür oft eine Grenze von 15 Tagen. Soll der Aufenthalt in einer Tierklinik unbegrenzt übernommen werden, wird die Hundeversicherung deutlich teurer.

Risikoaufschlag bei manchen Rassen – Einige Anbieter setzen bei Kampfhunden direkt einen Risikoaufschlag drauf. Dies kann auch der Fall bei Rassen sein, bei denen eine hohe Anfälligkeit für Krankheiten bekannt ist. Diese Aufschläge sind allerdings die Ausnahme. Grundsätzlich ist aber eine Hundeversicherung nicht all zu teuer, sodass man sein geliebtes Tier angemessen schützen kann und dadurch auch sich selbst vor hohen Kosten.

Für all diese wichtigen Daten lohnt sich ein Hundekrankenversicherung Vergleich um für seinen treuen Begleiter den bestmöglichen Schutz zu finden.

Falls man Besitzer einer Katze ist, findet man auf dieser Website aber auch alle Informationen über die Katzenversicherung.