Dread Disease Versicherung – Vergleich und Erfahrungen 2019

Leider treten in der heutigen Gesellschaft und Zeit immer neue Krankheiten auf, die oftmals eine hohe Summe an Kosten verursachen können. Das ist weder für die Angehörigen des Erkrankten noch für diesen selbst eine einfache Situation. Aus diesem Grund empfehlen wir die Dread-Disease-Versicherung, welche finanziellen Schutz gegen schwere Krankheiten bietet. Man setzt sich nicht gerne mit solch einem Thema auseinander, aber nichtsdestotrotz ist es wichtig!

Versicherung Note Informationen Preis* Besonderheiten Online-Antrag
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  • rund-um-die-Uhr-Service
  • online abschließbar
  • inkl. Leistungen beim Zahnarzt
  • Privatpatientenstatus beim Arzt

6,60 €

monatlich

79,20 €

jährlich

Beitragsrückerstattung: ja
freie Arztwahl: ja
Beitragsfreiheit: ja
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  • inkl. Patienten-Rechtsschutz
  • ärztliche Videoberatung
  • Fachtarztüberweisung
  • online abschließbar

50,47 €

monatlich

605,64 €

jährlich

Beitragsrückerstattung: ja
freie Arztwahl: ja
Beitragsfreiheit: nein
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  • umfangreiche Zusatzleistungen
  • inklusive Auslandsschutz
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • TeleClinic

14,50 €

monatlich

174,00 €

jährlich

Beitragsrückerstattung: ja
freie Arztwahl: nein
Beitragsfreiheit: nein
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  • finanzielle Unterstützung
  • online abschließbar
  • großer Gesundheits-Check
  • gesetzliche Zuzahlungen

13,00 €

monatlich

156,00 €

jährlich

Beitragsrückerstattung: ja
freie Arztwahl: nein
Beitragsfreiheit: ja
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  • spezielle Behandlungsangebote
  • virtuelles Gesundheitscoaching
  • online abschließbar
  • kompetente Beratung

25,50 €

monatlich

306,00 €

jährlich

Beitragsrückerstattung: nein
freie Arztwahl: nein
Beitragsfreiheit: nein
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  • Behandlung als Privatpatient
  • europaweiter Schutz
  • verkürzte bis keine Wartezeiten
  • neue Behandlungsmethoden

19,90 €

monatlich

238,80 €

jährlich

Beitragsrückerstattung: ja
freie Arztwahl: ja
Beitragsfreiheit: nein
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*Die Berechnung der Preise erfolgte auf Basis einer Beispielrechnung. Die verschiedenen Werte dienen rein zur Information und geben keine genaue Auskunft über die Höhe der Beiträge!

Was ist eine Dread-Disease-Versicherung?

Bei einer Dread-Disease-Versicherung handelt es sich um eine private Personenversicherung. Im Rahmen dieser Versicherung können sich Versicherungsnehmer vor schweren Erkrankungen (wie zum Beispiel Krebs) versichern lassen. Im Falle eines Eintritts einer als schwer definierten Krankheit zahlt die Versicherung den vorab vereinbarten Versicherungswert an den Erkrankten. Die Versicherungsform Dread-Disease, die in den USA konzipiert wurde, ist erst seit 1993 in Deutschland für den Verkauf zugelassen und wird bislang nur von sehr wenigen Versicherungsunternehmen angeboten. Der Marktführer in diesem Bereich ist aktuell das Unternehmen Canada Life. Deutsche Kunden können zur Zeit bei folgenden Versicherungsanbietern Dread-Disease-Versicherungen abschließen:

– Canada Life (Tarif: Schwere-Krankheiten-Vorsorge)

– Die Bayerische (Tarif: Premium Protect)

Cardea Life (Tarif: Cardea Moments)

– Zurich Life (Tarif: Krankheits-Schutzbrief)

Gothaer (Tarif: Perikon)

Krankheiten, welche bei dieser Versicherung standardmäßig versichert sind

Besonders die deutsche Bezeichnung „Schwere-Krankheiten-Vorsorge“ sorgt für viel Verwirrung, da nicht nur schwere Erkrankungen wie Krebs, Leberkrankheiten, Lungenkrankheiten, Multiple Sklerose, Arthritis oder Parkinson mit dieser Versicherung versichert werden können. Auch Ereignisse wie Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Unfallfolgen und die damit einhergehenden Folgen können mit diesem Versicherungstyp versichert werden.

Da auch nach vielen Forschungsjahren zu den meisten als besonders schwer eingestuften Krankheiten keine oder nur wenige dauerhafte Heilungsmethoden bekannt sind, kann sich der Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung sehr lohnen. Da eine schwere Krankheit stets auch mit enormen massiven Einbußen verbunden ist, die sich beispielsweise aus einer langfristigen Berufsunfähigkeit ergeben, kann diese Versicherung nicht nur den Versicherungsnehmer selbst, sondern zum Teil auch dessen ganze Familie vor Schulden, Obdachlosigkeit und daraus oftmals resultierenden psychischen Erkrankungen schützen.

Da derzeit in Deutschland rund 500.000 Menschen pro Jahr an Krebs erkranken und ebenfalls pro Jahr 300.000 Menschen einen Herzinfarkt und 200.000 Menschen einen Schlaganfall erleiden, sollte niemand leichtfertig mit der eigenen finanziellen Absicherung umgehen und naiv davon ausgehen, niemals von einer schweren Krankheit betroffen zu sein. Besonders junge Menschen, die sich in der Regel keine Gedanken über ihre Gesundheit machen, sollten hierzu nach Auffassung der Versicherungsexperten ihre Ansichten überdenken und sich über die Leistungen einer Dread-Disease-Versicherung informieren.

 

Was bietet diese Art von Versicherung? Warum und für wen ist Dread-Disease sinnvoll?

Eine Dread-Disease-Insurance sichert Versicherungsnehmer grundsätzlich vor schweren Krankheiten, schweren gesundheitlichen Ereignissen (wie zum Beispiel einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall) und Unfallfolgen ab. Psychische Krankheiten oder chronische Rückenleiden sind von einer Leistungsgewährung grundsätzlich ausgeschlossen.

Die Leistungen dieser Versicherung sind stets klar und transparent definiert. Sobald der Versicherungsnehmer eine Diagnose über eine schwere Krankheit erhält und diese Krankheit eine gewisse Zeit überlebt, wird die Versicherungssumme ausbezahlt. Auch zahlt die Versicherung in jedem Fall, selbst wenn der erkrankte Versicherungsnehmer nicht von (schwerwiegenden) Einkommensausfällen, da er beispielsweise schnell wieder gesund wird oder zur Zeit der Erkrankung arbeitslos gemeldet war, betroffen ist.

Derzeit sind rund die Hälfte aller Ursachen, derentwegen Versicherungsnehmer berufsunfähig werden können, über eine Dread-Disease-Versicherung versicherbar.

Im Fall einer besonders schwerwiegenden Erkrankung muss die Versicherungssumme nicht selten für den Rest des Lebens den Einkommensausfall ausgleichen. So sollte die Versicherungssumme möglichst hoch angesetzt werden. Dies ist leider stets mit hohen Beiträgen verbunden.

Um einen vollständigen Versicherungsschutz zu erzielen, kann die Krankheitsversicherung grundsätzlich auch mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung und mit einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung kombiniert werden. Rechtliche Barrieren gibt es diesbezüglich nicht.

 

Wann zahlt die Versicherung?

Derzeit werden in Deutschland nur fünf Dread-Disease-Tarife angeboten. In den Tarifdetails wird stets eine Liste von Krankheiten aufgeführt, welche der Versicherungsschutz standardmäßig umfasst.

Vor dem Abschluss sollten sich potenzielle Versicherungsnehmer stets in den Vertragsunterlagen genau durchlesen, welche Krankheiten genau die Versicherung umfasst. Nicht selten muss die Krankheit ein bestimmtes Stadion erreicht haben, um anerkannt zu werden. Beispielsweise zahlen die Versicherungsunternehmen nur bei Krebserkrankungen, welche sich noch im frühen Stadion befinden und durch einen Arzt als gut heilbar eingestuft werden.

Oftmals werden in den Versicherungsinformationen medizinische Fachbegriffe genutzt, die für einen medizinischen Laien nicht verständlich sind. Neukunden sollten sich daher vor dem Vertragsabschluss professionell von einem Versicherungsmakler beraten lassen. Zumindest aber die Bedeutungen diverser Fachbegriffe im Internet recherchieren.

Auch sollten Versicherte wissen, dass nicht jede Krankheit direkt nach Abschluss des Vertrags versichert ist. So ist Krebs beispielsweise erst ab sechs Monate Vertragslaufzeit mitversichert. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass bereits Erkrankte, die noch nichts von ihrer Krankheit wissen, die Kosten für die Versicherungsunternehmen in die Höhe treiben.

Die Zahlung der Versicherungssumme kann nach der Diagnose erst nach einer gewissen Karenzzeit erfolgen. Diese kann zwischen 14 bis 28 Tagen betragen. Bei einigen Krankheiten wird die Karenzzeit noch länger angesetzt, da die schwere der Krankheit erst einige Zeit nach der Diagnose verbindlich durch einen Mediziner festgestellt werden kann. Nach einem Schlaganfall kommt es zum Beispiel erst nach drei Monaten zu einer ersten Zahlung, wenn dann noch immer Bewegungs- oder Spracheinschränkungen vorliegen.

 

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Die genaue Höhe der Prämie ist stets abhängig vom Alter und vom Gesundheitszustand des Versicherten. Ein 30-jähriger Mann, der als Angestellter arbeitet und bislang völlig gesund ist, müsste mit Kosten zwischen 104 bis 155 Euro pro Monat für die Versicherung rechnen, wenn er 250.000 Euro versichern möchte.


 

Was sollte vor dem Versicherungsabschluss beachtet werden?

Eine Dread-Disease-Versicherung hat im Regelfall eine Laufzeit von mehreren Jahrzehnten. Auf Grund dieser Tatsache ist es für den Versicherungsnehmer sehr wichtig, dass das Versicherungsunternehmen nicht Pleite geht. Von der finanziellen Stabilität kann sich ein Interessent mithilfe von Ratingergebnissen von Ratingagenturen überzeugen. Experten raten Neukunden dazu, zu einem Anbieter zu tendieren, der mindestens die Bewertung „A-„ aufweisen kann.

Vor dem Abschluss können sich Interessenten ausführlich bei einem Versicherungsmakler über die Konditionen zu dieser Versicherung informieren. Da die Vermittler jedoch Provisionen von den Versicherungsunternehmen erhalten und darüber hinaus noch zusätzliche und gegebenenfalls für den Versicherungsnehmer unnötige weitere Leistungen verkaufen möchten, sollte der Interessent hier möglichst viele Vergleichsangebote einholen. Dies ist zwar mit Arbeit verbunden, jedoch kann sich diese auf Grund der hohen Versicherungsbeiträge und der Langfristigkeit der Verträge schnell ausbezahlen.

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